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BMW Roller C600 Sport - C650 GT

C 600 Sport und C 650 GT

Mit C 600 Sport und C 650 GT erfolgt der Einstieg von BMW ins Maxi-Scooter-Segment zweigleisig. Der C 600 Sport und der C 650 GT sind Varianten desselben Grundkonzepts – einmal sportlich und einmal touristisch ausgerichtet. Als Antrieb dient beiden ein neu konstruierter flüssigkeitsgekühlter Reihenzweizylin­der mit 647 Kubik. Zwecks geringer Bauhöhe neigen sich die Zylinder um 70 Grad nach vorn, und eine Trockensumpfschmierung (Öltank im Motor) erspart die Ölwanne. Dabei leis­tet der Saubermann (Euro 4) bei 7500/min gestandene 60 PS und erreicht bei 6000/min sein höchstes Drehmoment von 66 Nm. Das langt nach BMW-Angaben für 175 km/h und einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 7,1 beziehungsweise 7,5 Sekunden. Der Spritverbrauch soll bei konstant 100 km/h bei 4,8 Litern liegen, was bei 16 Litern Tankvolumen Reichweiten von rund 300 Kilometern erlaubt. Die Kraftübertragung erfolgt stufenlos über ein am Kurbelgehäuse angeflanschtes CVT-Automatik-Getriebe. Als Sekundärantrieb dient eine im Ölbad laufende Rollenkette. Angesichts des breiten Anforderungsprofils – gutes Handling in der Stadt, satte Straßenlage bei hohem Tempo – orientieren sich Geometrie und Fahrwerkskomponenten stark am Motorradbau. Der Hauptrahmen der Maxi-Scooter ist eine Stahlrohr-Brückenkonstruktion, die im Bereich der Schwingenlagerung mit einer Alu-Druckgusseinheit verschraubt wird. Daran schließt sich die Einarmschwinge aus Alu-Guss an, die sich über ein seitliches Einzelfederbein abstützt. Die Vorderradführung übernimmt einer 40er-USD-Gabel, die wie die Heckfederung 115 mm Federweg bereitstellt. Die Bereifung ist in den Dimensionen 120/70 R15 vorn und 160/60 R15 hinten montiert. Die Verzögerung – ABS ist serienmäßig – übernehmen vorn eine 270er-Doppelscheibenbremse mit Zweikolben-Schwimmsätteln und hinten eine gleich ausgeführte Einzel-scheibenbremse. Für Automatik-Fahrzeuge obligatorisch, sitzt am hinteren Bremssattel noch eine mechanische Feststellbremse, die automatisch beim Ausklappen des Seitenständers via Seilzug aktiviert wird. Um das umfangreiche optionale Zubehör speisen zu können, wird das CAN-Bus-Bordnetz mit 12-Ah-Batterie von einer 588 Watt starken Lima gespeist. Das Cockpit mit analogem Tacho und großem LC-Display mit integriertem Drehzahlmesser verfügt serienmä­ßig über einen Bordcomputer. Trotz gleicher Basis sind die Unterschiede zwischen beiden nicht nur optischer Natur. Dem GT-Piloten stehen 780 mm Sitzhöhe, höher positionierter Lenker, eine dreifach einstellbare Rückenlehne und ein elektrisch variabler Windschild zur Verfügung; auf dem Sportroller gibt es »nur« einen dreifach einstellbaren Windschild, zudem thront der Fahrer drei Zentimeter höher vor flacherem Lenker. Im Heck des GT verbirgt sich ein LED-beleuchteter 60-Liter-Stauraum. Hinzu kommen zwei »Handschuhfächer« unter dem Lenker, das linke mit Steckdose. Diese Features bietet auch der C 600 Sport, allerdings fasst sein Stauraum während der Fahrt nur einen Helm. Dank des »FlexCase«, einer Klappe im Heckboden, lässt sich der Raum im Stand allerdings nach unten hin erweitern. Fahrer und Sozius werden also auch beim City-Besuch ihre Helme los.

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